Südafrika 2018 Roadtrip

Je näher ein Urlaub mit einer weiten Reise rückt, desto mehr steigt die Vorfreude. Eigentlich beginnt sie bei uns aber schon beim Planen der Route, beim Suchen der ersten Unterkünfte, und dem Buchen der Flüge und des Mietwagens. Routine schleicht sich dabei bei uns nie ein, auch wenn wir jetzt schon das dritte Mal hintereinander nach Südafrika geflogen sind. Drei Mal in Folge fragen sich sicherlich Einige, aber wer selber einmal dort war, der wird es verstehen: Es ist Liebe auf den ersten Blick.

Dieses Mal waren wir sogar nicht nur zu zweit, sondern gemeinsam mit unserem Freund, Bloggerkollegen und Holgers Berufskollegen Fabian von Face Your Future unterwegs. Aber nicht nur das war neu für uns, sondern auch der größte Teil der Route, die wir uns vorgenommen hatten und auch die Länge der Tour, zeitlich wie auch von der Strecke.

Südafrika 2018 Roadtrip
Irgendwo vor Graskop
Blyde River Canyon
Schon mal ein kleiner Vorgeschmack auf die großartige Landschaft in Südafrika

Unser Flug ging über Kapstadt nach Johannesburg und von da aus zunächst auf der Panorama Route zum Blyde River Canyon, von dem wir auf Instagram schon viele großartige Bilder gesehen hatten. Klar, das wir uns das nicht entgehen lassen wollten, wenn wir schon Mal „in der Gegend“ sind. Danach sollte es für zweieinhalb Tage in der Krüger Nationalpark gehen und dann mit dem Wagen über die Garden Route nach Kapstadt.

Die Anreise nach Südafrika

Ich wurde schon im Vorwege häufig gefragt wie und womit wir fliegen, bzw. geflogen sind, denn bei einer langen Flugreise, ist das meistens der teuerste Einzelposten. Klar, das man da gerne spart und auch wir haben uns natürlich lange vorher auf diversen Reiseportalen nach einer günstigen Verbindung umgeschaut. Eines vorweg: ein sogenannter Gabelflug, wie wir ihn hatten, bei dem der Rückflug also nicht da startet wo man hingeflogen ist, ist in der Regel teuerer, warum auch immer. So entschieden wir uns alle Flüge einzeln zu buchen.

Der Hinflug

Unser Hinflug sah wie folgt aus: Hamburg – Frankfurt mit der Lufthansa, Frankfurt – Kapstadt mit Condor und Kapstadt Johannesburg mit der südafrikanischen Airline Kulula. Über die Flüge mit Lufthansa und Kulula möchten wir uns nicht beschweren, hier war alles wie erwartet in der Economy Class. Bei Condor fühlten wir uns aber eingepfercht wie (sorry Condor) auf einem Viehtransport. Lag der Abstand der Sitzreihen in der Lufthansa Maschine noch bei (von uns gemessenen) 77cm, was für Fabian und Holger noch eine Beinfreiheit von etwa 5cm bedeutete, gab es in der Condor Maschine, bei gerade mal 67cm absolut keine Beinfreiheit mehr, sondern dauernden Kontakt mit dem Vordersitz. Mir war beim Buchen bereits klar, dass wir bei Condor keinen Luxus zu erwarten hätten, aber das in einem Langstreckenflugzeug die Sitzreihen so dermaßen zusammengeschoben werden, ist für Menschen über 190cm, wie wir es sind, eine echte Quälerei und nicht mehr zumutbar. Das Entertainment Programm bestand aus 2 (zwei!) kostenlosen Filmen, alles Anderw musste bezahlt werden, genau wie alle alkoholischen Getränke. Als wir nach ca. 12 Stunden in Kapstadt ankamen, waren wir so froh unsere Beine wieder ausstrecken zu können.

Der Rückflug

Unseren Rückflug hatten wir mit Emirates gebucht. Auch Economy und auch zu einem Preis, der nur ein paar Euro über dem von Condor lag. Ein kleiner Wermutstropfen ist, das Emirates immer über Dubai fliegt und der Flug sich so auch um mehrere Stunden verlängert. Dafür bekommt man bei dieser Airline aber wesentlich mehr geboten – und man hat viel mehr Platz. Auch auf den „billigen“ Plätzen freuten wir uns über gut 10 cm Beinfreiheit und die Möglichkeit die Beine auszustrecken. Das Essen war gut und einem stehen alle Getränke, auch die alkoholischen, kostenlos und jederzeit zur Verfügung. Das Boardprogramm bietet mehrere hundert Filme und Serien, Spiele etc. so dass einem auf dem Flug nicht langweilig wird.

Für die nächste Reise nach Südafrika würden wir uns trotz der Annehmlichkeiten von Emirates, aber dennoch für eine Airline entscheiden, die auf direkten Weg von Europa ans Kap fliegt. Gute Erfahrungen haben wir da auch immer mit British Airways gemacht. Eines steht für uns aber fest: nie mehr mit Condor.

Unsere Route im Detail.

Tag 1 und 2 06. und 07.10.2018 Hamburg – Frankfurt – Kapstadt – Johannesburg – Lydenburg
Tag 3 08.10.2018 Lydenburg – Graskop (Blyde River Canyon)
Tag 4 09.10.2018 Graskop – Palaborwa
Tag 5 und 6 10 und 11.10.2018 Krüger Nationalpark
Tag 7 12.10.2018 Krüger National Park – Swaziland – St. Lucia
Tag 8 13.10.2018 St. Lucia – Kokstad
Tag 9 14.10.2018 Kokstad – Addo
Tag 10 15.10.2018 Addo – Port Elisabeth – Jeffreys Bay
Tag 11 16.10.2018 Jeffreys Bay – Tsitsikamma National Park – Knysna
Tag 12 17.10.2018 Knysna – Knysna Elephant Park – Mossel Bay
Tag 13 18.10.2018 Mossel Bay – Hermanus
Tag 14 19.10.2018 Hermanus – Stellenbosch
Tag 15 20.10.2018 Stellenbosch – Simon’s Town
Tag 16 21.10.2018 Simon’s Towm – Cape Point – Kapstadt
Tag 17 – 20 21. bis 26.10.2018 Kapstadt
Gunnar und Fabian
Gunnar und Fabi auf dem Tafelberg. Wir hatten alle ziemlich viel Spaß auf der Reise.

In den nächsten Wochen werden wir hier (und Fabian bei sich) in mehreren Beiträgen von unseren Highlights der Reise berichten und du bist herzlich eingeladen mitzulesen und einzutauchen in dieses wunderschöne Land. Und vielleicht inspiriert es dich dazu, selber Mal nach Südafrika zu fliegen.

Wir können jetzt schon sagen, dass wir wieder mit unglaublichen Eindrücken nach Hause gekommen sind und noch nie so viele Tiere gesehen haben, wie auf dieser Reise, inklusive der Big 5 und Walmüttern mit ihren Kälbern.

Schaut also bald wieder hier bei uns rein.

Sonnenuntergang in Camps Bay
Südafrika kann auch richtig gute Sonnenuntergänge. Hier in Camps Bay

2 Gedanken zu “Das dritte Mal Südafrika – Eine Liebeserklärung”

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