Die Burgen am Noetzie Beach

Das Frühstück in unserem Null-Sterne B&B riss die vielen Mankos die unser Zimmer hatte leider auch nicht mehr raus. Es gab zwar welches, aber man kümmerte sich erst um uns als wir mit dem Müsli bereits fertig waren, danach wollten wir dort dann auch nichts Warmes mehr essen. Stattdessen fuhren wir in die Stadt zu Clare’s Cake and Deli, wo wir gestern Kaffee getrunken hatten und holten dort unser Warmes Frühstück nach. Eine gute Entscheidung.

Tag 10, 17.02.2016

Die Burgen am Noetzie River

Weiter ging es dann Richtung George, wo wir heute die Nacht verbringen werden. Vorher machten wir aber einen Abstecher nach Noetzie. In dieser Bucht zu der kurz vor Knysna eine Abzeigung von der N2 abgeht, mündet ein Fluss, dessen Wasser von dem Tanin der Pflanzen fast schwarz gefärbt ist. Daher hat er auch seinen Namen, denn Noetzie bedeutet in der Khoi-San Sprache „Dunkles Wasser“. Der Noetzie River ist aber nicht die einzige Besonderheit an der Bucht, sondern die einzelnen burgenartigen Häuser, die dort im Hang stehen. Die kleinen Burgen entstanden eigentlich aus purem Zufall. 1932 baute sich Herbert Stephen Henderson aus den Steinen die er dort am Strand fand ein Haus. Ein Freund sagte zum ihm „jetzt brauchst du nur noch ein paar Türmchen auf’s Dach setzen, dann sieht es aus wie eine Burg“. Henderson fand die Idee gut und setzte sie sofort um. Andere Anwohner die hinzukamen waren von dem Stil des Hauses ebenfalls begeistert, das sie auch so bauten. Seit 1999 ist Noetzie ein Naturschutzgebiet und wer wirklich Ruhe und Abgeschiedenheit sucht, kann sich in einige der Häuser hier einmieten.

Die Zufahrt nach Noetzie
Die Zufahrt nach Noetzie
Noetzie Beach
Noetzie Beach
Die Burgen am Noetzie Beach
Die Burgen am Noetzie Beach
Wer Ruhe sucht, ist hier richtig
Wer Ruhe sucht, ist hier richtig
Der Noetzie River
Der Noetzie River

Outeniqua Transport Museum in George

Weiter ging es nach George. Da der Ort nicht viel Besonderes bietet, entschlossen wir uns dort ins Outeniqua Transport Museum zu gehen, welches viele alte Dampfloks und Wagons, aber auch alte Autos beherbergt. Letztere sind alle in Privatbesitz und eine Leihgabe an das Museum. Ausgestellt sind die Fahrzeuge in einer riesigen Halle die mit breiten Bahnsteigen wie ein großer Bahnhof gestaltet ist. Für Interessierte ist das Museum auf jeden Fall einen Besuch wert.

Gunnar in einem der Exponate
Gunnar in einem der Exponate
Neben viele Dampfloks und alten Wagons gibt es auch jede Menge Oldtimer zu sehen
Neben viele Dampfloks und alten Wagons gibt es auch jede Menge Oldtimer zu sehen
Outeniqua Transport Museum in George
Outeniqua Transport Museum in George
Wer alte Autos mag, sollte das Museum unbedingt besuchen
Wer alte Autos mag, sollte das Museum unbedingt besuchen

Als uns der Kaffeedurst heimsuchte fuhren wir zu Bestaboutcoffee, eine kleine Rösterrei mit Café. Hier wird der Kaffee noch selbst per Hand geröstet und schmeckt selbst kalt (wir nahmen beide einen Iced Coffee) sehr lecker.

Danach ging es erst Mal in unsere Guest House, wo wir sehr freundlich begrüßt wurden und wo wir auch einen guten Tipp für das Abendessen bekamen: The Fat Fish. Ich habe natürlich Fisch gegessen, Gunnar ein sehr leckeres Curry. Sehr empfehlenswert.

Lecker Essen im The Fat Fish
Lecker Essen im The Fat Fish
Für Holger gab es natürlich Fisch
Für Holger gab es natürlich Fisch

Adressen

Lord Caledon Guest House
35 Caledon Street
6530 George
Südafrika
Auf Booking.com ansehen

Outeniqua Transport Museum
2 Mission Rd
6530 George
Südafrika
www.outeniquachootjoe.co.za

Restaurant The Fat Fish
124A York Street
6530 George
Südafrika
www.thefatfish.co.za

2 Kommentare bei “Noetzie, die Bucht der Burgen”

  1. ein toller Reisebericht von dir! Ich finde es gut, dass du objektiv und frei ohne Beschönigungen schreibst, das macht deinen Blog authentisch und sympathisch. Im heutigen Internet eine ziemliche Rarität find ich; mach weiter so 🙂 Liebe Grüße aus Kastelruth

    1. Hallo Lena,
      vielen dank für deinen Kommentar. Wir sind in der Tat immer bemüht, so objektiv wie möglich zu berichten, da sich unsere Leser ja auch darauf verlassen das unsere Reisetipps echt, und nicht evtl. gekauft sind.

      Liebe Grüße
      Holger

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