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Ein wenig wie im Wilden Westen

Wilder Westen
Aktualisiert am Lesezeit: ca. 3 Minuten

Auf der Fahrt von Clinton nach Whistler, dem Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2010, kommt es einem ein wenig so vor, als führe man durch den Wilden Westen.

Hügelige, mit vertrocknetem Gras bewachsene Landschaften, Pferde und Rinder auf den Weiden, tiefe Schluchten und Eisenbahnschienen die sich an den Berghängen herumwinden. Es fehlte jetzt nur noch die Dampflok die auf Selbigen an uns vorbei fahren würde.

Die Strecke nach Whistler ist nur etwa 170 Kilometer weit, dauert aber etwas, da es viele Höhenunterschiede zu überwinden gibt und sie sehr kurvig ist. Außerdem haben wir in dem kleinen Ort Pemperton noch ein paar letzte Einkäufe erledigt und uns im Black Bear Café, direkt im Bahnhof, was leckeres für die Nachmittagspause gehört.

Holger ganz mutig auf einer hölzernen Brücke
Holger ganz mutig auf einer hölzernen Brücke 😉
Oberer See der Joffre Lakes
Oberer See der Joffre Lakes
Wie im Wilden Westen
Wie im Wilden Westen
Straße und Bahn schlängeln sich am Berg entlang
Straße und Bahn schlängeln sich am Berg entlang
Fehlen nur noch die Cowboys
Fehlen nur noch die Cowboys

Campen in Whistler

Bereits gestern haben wir uns über die Campingplatzsituation in Whistler schlau gemacht. Da es eine Touristenhochburg ist, sind auch die Preise gepfeffert. Auf den beiden Campingplätzen in Whistler zählt man für Full-Service Sites ca. 55 bis 58 Dollar. Da wir aber heute Morgen alle Tanks gefüllt (bzw. geleert) hatten und Strom durch unserer Solarpanel eh kein Problem für uns ist (nur wenn Kamera-Akkus und das Mac Book geladen werden wollen brauchen wir eine Stromanschluss), suchten wir uns ca. 14 Kilometer hinter Whistler den Campground Cal-Cheak, der in einer Recreation Site liegt, aus. Dieser bietes keinen Service (und nur Plumps-Klos, die man nicht benutzen will), und ist bei entsprechender Beleuchtung schon ein wenig creepy. Er liegt aber direkt an einem reißenden Fluss und kostet nur 12 CAD pro Nacht. Zwei Tage werden wir hier in Whistler bleiben und dann weiter Richtung Vancouver fahren.

Cal-Cheak Campground - ein wenig creepy
Cal-Cheak Campground – ein wenig creepy

Am Nachmittag fuhren wir nach Whistler, um uns ein wenig umzuschauen und waren im BrewHouse Abendessen. Whistler ist in der Sommersaison ein Mekka für Downhillfahrer, also mutige Frauen und Männer, die sich mit ihren Bikes per Sessellift auf den Berg bringen lassen und diesen dann über einen angelegten Parcours wieder herunterfahren. Morgen soll das Wetter deutlich besser werden, so dass wir dann auch vernünftige Bilder von Whistler zeigen können.

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1 Kommentar zu “Ein wenig wie im Wilden Westen

  1. Spannend! Der Campingplatz gefällt mir… 😉

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