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Die Wale in Hermanus und Pinguine in Betty’s Bay

Wale in Hermanus mit der Drohne
Lesezeit: ca. 4 Minuten

Last Updated on 7. Februar 2020 by Holger

Zuerst hälst du es für einen Stein. Wenn dieser Stein, der dort direkt vor dir in der Bucht liegt aber eine große Fontaine aus Luft und Wasser ausstößt, dann weißt du, das Wal-Zeit in Hermanus ist.

Wale schauen in Hermanus

Jedes Jahr von Oktober bis November kommen die Wale in die geschützte und für die großen Tiere relativ warme Bucht von Hermanus, um ihre Kinder zur Welt zu bringen. Entsprechend viele Touristen sind dann in dem kleinen Küstenort. Es ist aber noch gut erträglich. Ein gut ausgebauter Klippenwanderweg bietet auf 9 Kilometern Länge immer wieder schöne Ausblicke in die Bucht und auf die Wale, die hier erstaunlich nah an die Küste kommen. Und der Weg ist angenehm leer. Er endet in Hermanus auf den Aussichtsterrassen und hier ist dann auch deutlich mehr los.

Hermanus
Hermanus mit den Aussichtsterrassen. Von hier aus kann man im Oktober-November gut Wale beobachten.
Wale in Hermanus
Sie haben sichtlich Spaß in Hermanus und zeigen was sie können.
Wale in Hermanus mit der Drohne
Mit einer Drohne bekommt man natürlich einen ganz exklusiven Blick auf die Wale. Hier eine Southern Right Mutti mit ihrem Kalb

Die meisten Touristen nutzen aber wohl die Ausflugsboote, um die Tiere auf dem offenen Meer zu sehen, was meiner Meinung nach nicht nur eine unnütze Störung der Wale bedeutet, sondern auch nicht notwendig ist. Auch von Land aus kann man sie schwimmen und vor allem springen sehen. Mit einer Drohne kann man die Tiere dann auch von oben beobachten, wo ihre schiere Größe noch einmal deutlich wird.

Für uns war es das erste Mal, dass wir Wale in freier Natur gesehen haben, und es ist schon beeindruckend, mit welcher scheinbaren Leichtigkeit sich die bis zu 14 Meter langen und 24 Tonnen schweren Tiere aus dem Wasser katapultieren und mit lautem Platschen wieder eintauchen.

Die Pinguine von Betty’s Bay

Die südafrikanischen Pinguine sind durch ihre große Kolonie in Simon’s Town bekannt, wo wir auch noch hinkommen werden. Die wenigsten wissen aber, dass auf dem Weg von Hermanus nach Kapstadt in dem kleinen Örtchen Betty’s Bay, sich ebenfalls Pinguine angesiedelt haben. Dies ist auch die einzige Attraktion in dem verschlafenen Nest, aber dennoch einen Abstecher wert.

Pinguine am Stony Point
In den Felsen gut getarnt: Die Pinguine am Stony Point.
Pinguine am Stony Point
Pinguine am Stony Point in Betty’s Bay
Klippschliefer mit Jungen
Ein Klippschliefer mit Jungen
Auf dem Weg nach Stellenbosch
Der letzte Part Küstenstraße, bevor es nach Stellenbosch geht.

Stellenbosch

In Stellenbosch gibt es Studenten, Wein und Burger (für manche sogar zwei). Ok, man sollte diesen sympathischen Ort nicht nur darauf reduzieren. Er bietet viel mehr, nämlich eine besonders schöne Altstadt rund um die Dorp- und Churchstreet und viele Restaurants und Bars, in denen es natürlich nicht nur besagte Burger gibt. Rund um Stellenbosch kann man jede Menge Weingüter besichtigen und der Ort hat auch einen kleinen aber sehenswerten botanischen Garten, mit einem Café in der Mitte, wo wir uns nach dem Blumenknippsen auch erstmal auf Kaffee und Kuchen niederlassen.

Protea
Wunderschöne Proteas blühen im botanischen Garten in Stellenbosch
Protea

Da mein Magen immer noch rumorte, ging es am Nachmittag in unser Guesthouse, wo es sich die Jungs am Pool in der Sonne gemütlich machten. Am Abend wurde Magen und Stimmung aber besser, so dass auch der Flammkuchen und das Freibier wieder schmeckten.

Unsere Unterkünfte

Semmet Lounge
6 Stemmet Street
7200 Hermanus

Apple Tree Guesthouse
6 Paul Kruger Street
7600 Stellenbosch

2 Kommentare zu “Die Wale in Hermanus und Pinguine in Betty’s Bay

  1. Faszinierende Tierwelt in Südafrika, eben nicht nur an Land, sondern auch im Meer! Schön, dass man die Pingis und sogar die Wale vom Ufer aus beobachten kann! Das Drohnenfoto ist natürlich echt der Hammer!

    • Das ist es auch, was uns so fasziniert an diesem Land. Einerseits die schönen, abwechslungsreichen Landschaften, andrerseits die Tierwelt.

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