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Die Geisterstadt Kolmanskop

Die Geisterstadt Kolmanskop
Lesezeit: ca. 11 Minuten

An diesem Morgen wachten wir sehr früh auf. Anscheinend war unser Gin & Tonic Abendessen vom Vorabend doch nicht so reichhaltig gewesen, als dass es bis zum Frühstück reichen könnte. Wir sprangen unter die Dusche und wollten uns nach dem Frühstück gleich ins Auto setzen, um unsere Tour fortzusetzen. Darum packten wir schon jetzt unsere Taschen, damit wir sie vorher im Kofferraum verstauen konnten.

Das ahnten auch zwei fleißige Mitarbeiter der Lodge, die vor unserem Häuschen warteten und uns ihre Hilfe beim Tragen anboten. Da wir aber nur jeder eine Tasche und einen Rucksack dabei hatten, konnten wir das gut selber tun. Wir dachten in dem Moment gar nicht daran, dass die Beiden sich damit natürlich etwas dazuverdienen wollten, was hier in der Einsamkeit ja eher etwas schwieriger ist. Vielmehr dachten wir, dass wir nicht in dieses alte Rollenbild verfallen wollte, dass der schwarze Mann, dem weißen Mann die Taschen trägt. Es ist ein Zwiespalt, dem man wahrscheinlich gar nicht richtig begegnen kann.

Die Wolken hangen tief an diesem Morgen. Es sah ein wenig nach einem aufziehenden Unwetter aus, als wir uns in den Wagen setzten. Dadurch wirkten die Farben der Landschaft wie Ton-in-Ton gemalt, so als seien in der Nacht dem Maler die fröhlichen Farben abhanden gekommen. Das sollte auch noch eine Weile so bleiben. Wir wollen heute rund 380 Kilometer zum kleinen Örtchen “Aus” fahren. Dort haben wir zwei Übernachtungen im Gondwana Dessert Horse Inn (Klein Aus Vista) gebucht. Es ist ein guter Ausgangspunkt zur Besichtigung der Geisterstadt Kolmanskop (Kolmanskuppe) und der kleinen Hafenstadt Lüderitz.

Gondwana Canyon Village
Abfahrt früh Morgens vom Gondwana Canyon Village
Wüste in Namibia
Der Weg Richtung Süden ist sehr sehr staubig.

Grüne Oasen am Orange River

Wir nehmen nicht den kürzeren, sondern den abenteuerlicheren Weg über Rosh Pinah. Auch wenn wir die reguläre und kürzere Route nicht kennen, können wir “unsere” doch sehr empfehlen, auch wenn sie anfangs gar nicht abenteuerlich, sondern eher, na sagen wir mal langweilig scheint. Wir fahren eine endlose Wüstenpiste mit wenig Abwechslung, so gut wie keiner Vegetation, es ist trocken und staubig.

Diese Strecke führt uns direkt an die südafrikanische Grenze zurück. Der Orange River ist ist zwischen den Orten Außenkehr und Sendlingsdrif der Grenzfluss zwischen Südafrika und Namibia. Die Strecke, die eben noch ermüdend und langweilig war, ändert sich schlagartig als wir uns dem Fluss nähern. Wir trauen unseren Augen nicht. Eben noch überall Sand, tauchen wie aus dem Nichts Felder auf, auf denen Wein angebaut wird. Ab hier, wird die Fahrt wunderschön und wir müssen mehrmals anhalten um Fotos zu machen. Der Orange River ist einer der wenigen Flüsse hier, die reichlich Wasser führen. Deshalb ist es auch plötzlich so grün.

Die sehr rustikale Straße verläuft von Außenkehr bis Sendlingsdrif fast ausschließlich am Fluss endlang in dem auch heute noch Diamanten gefunden werden. Außenkehr ist unser südlichster Punkt unserer Namibia Tour, ab hier geht es wieder nach Norden Richtung Aus.

Grenzgebiet am Orange River
Grenzgebiet am Orange River
Grenzgebiet am Orange River
Eben noch Wüste, jetzt Wasser und viel Grün
Grenzgebiet am Orange River
Eine unser spannendsten Straßen in Namibia

Vorsicht Sperrgebiet!

Auf unserer linken Seite befindet sich ab Sendlingsdrif bis zu unserem Zielort ein ca. 230 Kilometer langes und ca. 90 Kilometer breites Sperrgebiet. Es reicht bis an die Atlantikküste heran und wer es betritt oder befährt, sollte damit rechnen verhaftet, oder zumindest unangenehmen Fragen ausgesetzt zu werden. Deutliche Hinweisschilder weisen regelmäßig darauf hin. Der Grund für das Sperrgebiet sind die enormen Diamantenfunde in Kolmanskop, die durch einen Zufallsfund 1908 ein Diamantenfieber auslösten, das bis 1928 anhielt. Laut Wikipedia wurden dort in dieser Zeit Diamanten in einer Menge von ca. 5 Mio Karat (über eine Tonne) gefunden. Teilweise lagen die Diamanten einfach so im Wüstensand herum. Später verlagerte sich die Diamantensuche an die Mündung des Orange River bei Alexander Bay und Oranjemund. Damit keine Unbefugten sich über die wertvollen Steine hermachen konnte, wurde ihnen kurzerhand durch das Sperrgebiet der Weg zur Küste erschwert. Der Weg hindurch, war so beschwerlich, dass man ihn kaum überleben konnte. Auch heute werden hier noch Diamanten abgebaut, so dass das Sperrgebiet weiterhin bestand hat und sehr ernstgenommen werden sollte.

Klein Aus Vista

Bevor wir uns morgen aber dem Diamantenfieber oder zumindest deren Geschichte hingeben werden, kommen wir erstmal entspannt im Örtchen Aus an. Im Bahnhof Hotel, welches hier einen wesentlich besseren Ruf hat als gleichnamige Etablissements in Deutschland, gönnen wir uns erstmal einen Kaffee und einen leckeren Kuchen auf der Terrasse. Dann fahren wir noch ein kurzes Stück weiter nach Klein Aus Vista, einem Naturschutzgebiet, welches zur Gondwana Gruppe gehört. In diesem wunderschönen Park befinden sich mehrere, weit voneinander entfernte Unterkünfte und so auch unsere, das Dessert Horse Inn. Auch hier wohnen wir wieder in kleinen, der Landschaft angepassten, Doppelhaushälften. Wir hatten einen schönen Blick in den Park und als wir nach der anstrengenden Fahrt mit einem Cider in der Hand auf der Veranda die Füße hochlegen wollten, sahen wir etwas entfernt ein paar Wildpferde grasen.

Klein Aus Vista
Unsere Doppelhaushälfte im Gondwana Dessert Horse Inn

Bevor wir zum Abendessen nach Aus fuhren, wollten wir noch ein wenig den Park erkunden, der in der untergehenden Sonne anfingt rot zu leuchten. Wahnsinnig schön.

Klein Aus Vista Nature Reserve
Einzigartige Natur erwartet einen in Klein Aus Vista
Klein Aus Vista
Klein Aus Vista Nature Reserve
Klein Aus Vista Nature Reserve

Die Geisterstadt Kolmanskop

Der nächste Tag bescherte uns zunächst ein sehr abwechslungsreiches Frühstück in unserer Lodge und dann eine Fahrt von ca. 100 Km nach Kolmanskop. Der Name Kolmanskop ist afrikaans und wird hier eher selten benutz, die meisten nennen die ehemalige Hochburg des Diamantenfiebers im heutigen Namibia Kolman(n)skuppe. Heutiges Namibia, weil es zur nicht gerade rühmlichen Kolonialzeit Deutsch-Südwestafrika hieß.

Auch wenn wir der Ausbeutung und Inanspruchnahme eines fremden Landes nichts abgewinnen können, ist Kolmanskop ein wirklich spannender Ort, den man einfach gesehen haben muss, wenn man nach Namibia reist. Wie oben bereits erwähnt, löste ein zufälliger Fund eines Diamanten im Sand in der Region ein enormes Diamantenfiber aus. Zunächst wurden die Edelsteine hier mit bloßen Händen gesammelt, später wurde großes Gerät angeschafft und so entstand hier die Siedlung Kolmanskop.

Ende der 1920er Jahre lebten hier bis zu 300 Europäer (meist Deutsche) und 44 Kinder, die hier auch zur Schule gingen. Cirka 800 Ovambo waren als ungelernte Arbeiter beschäftigt und lebten außerhalb der Stadt in einfachen Unterkünften. Das Bemerkenswerte ist, das diese Stadt, die ja mitten in der Wüste liegt, zu dieser Zeit eine der fortschrittlichsten Siedlungen Afrikas war. Den (europäischen) Bewohnern fehlte es an nichts, hier gab es ein Kasino, einen Ballsaal, eine Kegelbahn, eine Bibliothek und eine Turnhalle. Es gab eine Schlachterei und einen Lebensmittelladen und sogar eine Eisfabrik in denen Eisblöcke hergestellt wurden, mit denen die Kühlschränke in den Wohnhäusern bestückt wurden.

Die Geisterstadt Kolmanskop
Die Häuser der “besseren Gesellschaft”
Die Geisterstadt Kolmanskop
Der Versorgungszug für die Bewohner von Kolmanskop

Kolmanskop besaß ein eigenes Krankenhaus mit der damals modernsten und größte Röntgenanlage Afrikas. Diese diente allerdings nicht nur der ärztlichen Versorgung der Bewohner und Arbeiter, sondern wurde überwiegend dafür benutzt Diamantenraub aufzuklären. Wenn auch nur der geringste Verdacht bestand, dass ein Arbeiter einen Diamanten geschluckt haben könnte, um ihn unbemerkt aus der Mine zu schmuggeln, wurde er geröntgt.

Die Geisterstadt Kolmanskop
Im Krankenhaus von Kolmanskop
Die Geisterstadt Kolmanskop
Der lange Gang im Krankenhaus

Zur Geisterstadt kommst du aus Aus nur auf einem Weg: Die B4 Richtung Lüderitz. Kurz vorher geht es links ab. Die Straße ist asphaltiert, aber aufgrund des starken Windes hier, liegt viel Sand auf der Straße, der zwar regelmäßig geräumt wird aber immer wieder zurück kommt, was nicht ganz ungefährlich ist. Bedenke bitte immer das auf dem Hinweg links von dir das Sperrgebiet ist. Halte am besten nicht an und fahre schon gar nicht auf einen der kleinen Wege hinein. Kurz vor Kolmanskop haben wir nämlich kurz in einer solchen Einfahrt angehalten, und wurden von einer wild gestikulierenden Autofahrerin aufgefordert, uns sofort dort zu entfernen.

Wie sich später herausstellte war die Autofahrerin, die ältere Dame, die später die deutschsprachige Führung mit uns durch die Geisterstadt machte. Sie erklärte uns noch mal, warum das Befahren oder Halten am Sperrgebiet nicht so gern gesehen wird. Auch wenn man nichts stehlen wollte, hat es doch unangenehme Folgen, wie zum Beispiel ein längeres Verhör und die Durchsuchung des Wagens und des Gepäcks durch die namibische Polizei ist. Das hält nur unnötig auf und man sollte es deshalb besser lassen.

Während der Führung durch die einzelnen Gebäude erklärte sie uns auch, dass das Gelände kameraüberwacht ist, und man nichts, auch wenn es nur ein Stein ist, aus dem Sand aufheben sollte. Zwar liegen hier heute keine Diamanten mehr einfach so rum, aber für den Fall das doch, gibt es hier immer noch ein Röntgengerät…

Nun aber mal zur Besichtigung, die sich wirklich gelohnt hat.

In meinen Erzählungen hier über Namibia, verwende ich sehr häufig das Wort bizarr. Auch bei der Beschreibung von Kolmanskop fiel mir nichts passenderes ein. Nach der Registrierung am Gate, stellten wir unseren Wagen ab und gingen ins Kasino, wo die Führungen starten. Die Führungen werden auch in deutsch angeboten und man sollte sie sich wirklich gönnen. Zwar kann man zu den Öffnungszeiten das Gelände auch auf eigene Faust erkunden, aber an so einem Ort finden wir es wichtig, auch ein wenig Hintergrundinformationen zu bekommen, auch für Diejenigen denen Geschichte sonst eher nicht so wichtig ist. Mit dem Wissen im Gepäck, was in den Gebäuden vor teilweise über hundert Jahren geschah, wie fortschrittlich man hier für die damalige Zeit lebte, und was für Strapazen es waren Kolmanskop am Leben zu halten, geht man ganz anders durchs Gelände. Ohne dieses Wissen ist es nur eine Ansammlung von Häusern, die hier irgendwie nicht herpassen und die langsam im Wüstensand versinken.

Die Geisterstadt Kolmanskop
Das Haus des Buchhalters in Kolmanskop
Die Geisterstadt Kolmanskop
Gunnar nimmt ein kleines Bad

Fotospot Kolmanskop

Nach der offiziellen Führung dürfen wir uns alles noch mal in Ruhe und ohne Aufsicht anschauen. Schon oft haben wir auf Instagram die Fotos halb im Sand versunkener Türen und von Räumen gesehen in denen sich der Sand anhäuft. Jetzt selbst hier zu sein, ist irgendwie krass. Auf dem Flur des Krankenhauses zu laufen, auf denen vor vielen Jahrzehnten Krankenbetten gerollt sind und Ärzte ihren Job machten, in der ehemaligen Eisfabrik zu staunen, was damals hier möglich war, oder in der Kegelbahn gar nicht glauben zu wollen, das sie schon so alt ist, weil sie gegenüber den anderen Anlagen so gut erhalten ist. Unser Aufenthalt mit dem normalen Besucher-Ticket endet hier um 13 Uhr. Wer die Geisterstadt von Kolmanskop aber auch mal bei Sonnenauf- und Sonnenuntergang fotografieren möchte, der benötigt dafür eine Besondere Erlaubnis, die es auch am Gate gibt.

Nach dem Diamantenfieber um 1928 als hier nicht mehr viel zu holen war zogen die Minenarbeiter in den Süden zum Orange River und ließen in Kolmanskop einfach alles zurück. Möbel und was sie noch brauchen konnten wurde ins in der Nähe neu entstandene Lüderitz geschafft oder fiel Plünderern zum Opfer. Der letzte Bewohner verließ Kolmanskop 1956.

Die Geisterstadt Kolmanskop
Hier wurde sehr lange nicht mehr durchgefegt
Die Geisterstadt Kolmanskop
Licht und Schatten
Die Geisterstadt Kolmanskop

Lange Zeit wurde Kolmanskop von der namibischen Regierung seinem Schicksal, also dem unerbittlichen Sand der Namib-Wüste überlassen. Viele Häuser sind diesem bereits zum Opfer gefallen und unwiderruflich zerstört. Seit 1980 ist die Anlage geschützt und es darf nichts mehr verändert und entfernt werden. Ein Förderverein der sich durch die Eintrittsgelder finanziert, kümmert sich um die Anlage und führt hier Besucher durch. Zwar werden durch den Verein die Hauser nicht vom Sand befreit, aber es wird sehr darauf geachtet, dass die Besucher bei den Gebäuden die noch erhalten Türen und Fenster haben, diese auch immer hinter sich schließen, so dass kein Sand eindringen kann. Außerdem werden Gebäude notdürftig repariert, um sie vor dem Einsturz zu retten.

Die Anlage ist offiziell von 9 bis 13 Uhr geöffnet. In dieser Zeit finden deutsche und englische Touren jeweils um 9:30 und 11:00 Uhr statt (ca. 60 Minuten). Tickets können am Eingang, oder in Lüderitz gekauft werden.

Lüderitz

Unser Reiseführer, den wir übrigens sehr empfehlen können, schenkt unserem nächsten Ziel, der Kleinstadt Lüderitz, mit 10 Seiten sehr viel Aufmerksamkeit. Auch wenn wir heute an einem Sonntag in der Nebensaison die Stadt besuchten, hätten wir etwas mehr erwartet. Die alten Jugendstil-Kolonialbauten sollen in Lüderitz ein deutsches Flair widerspiegeln, welches sich bei uns aber nicht bemerkbar machte. Wir widmeten der Stadt dann auch nicht mehr so viel Aufmerksamkeit, sondern planten unseren Nachmittag im netten Diaz Café in der Nähe des Hafens.

Danach entschieden wir uns, die Lüderitz-Halbinsel zu besuchen. Sie gehört nicht zum Sperrgebiet und kann mit dem eigenen auch Auto befahren werden. Wir empfehlen aber einen Wagen mit mehr Bodenfreiheit zu nehmen, sonst könnte es an einigen Stellen Beulen am Unterboden geben. Für die rund 40 Km lange Tour, brauchten wir inkl. ein paar Fotostopps ca. zwei Stunden.

Lüderitz Halbinsel
Lüderitz Halbinsel
Bei Ebbe kann man das Diaz Kreuz noch erreichen.

Unser erster Stopp war Diaz Point. Hier gelangte man mal über einen mittlerweile eingestürzten Holzsteg zum Felsen mit dem Diaz Kreuz, welches Bartolomeu Dias hier nach seiner Umsegelung des Kap der Guten Hoffnung am 25. Juli 1488 errichtete. Jetzt kann man bei Ebbe neben dem Steg entlang gehen. Das Originalkreuz wurde 1855 nach Kapstadt geschafft, so dass das, was man hier sieht, nur eine Replik ist.

Etwas weiter südlich, zwischen Guano Bay und der Knochenbucht liegt die kleine Insel Halifax Island, auf der Brillenpinguine nisten. Die Insel darf nicht betreten werden, es finden aber Bootstouren statt, mit denen man etwas dichter an die kleinen Gesellen rankommt.

Für uns wurde es nun Zeit aufzubrechen und wieder in unsere kleine Unterkunft ins Dessert Horse Inn zu fahren. Auf dem Rückweg hatten wir noch eine tolle Begegnung in der Wüste, dazu aber mehr im nächsten Beitrag.

Adressen

Gondwana Dessert Horse Inn
26°39’03.3″S 16°14’33.4″E
Klein Aus Vista, B4 Richtung Lüderitz, Aus, Namibia
https://store.gondwana-collection.com/accommodation/klein-aus-vista-desert-horse-inn

Bahnhof Hotel Aus
26°39’56.1″S 16°15’37.7″E
C13, Aus, Namibia

Diaz Coffee Shop Lüderitz
25 Bismarck St, Lüderitz, Namibia

1 Kommentar zu “Die Geisterstadt Kolmanskop

  1. Ein Wahnsinnsfoto nach dem anderen; echt beeindruckend und manchmal wie von einem anderen Stern! Dazu auch wieder sehr spannende Hintergrundinfos, z.B zu den Diamanten! Ein toller Bericht!

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