Llandudno Beach Cape Town

Seit 16 Tagen sind wir nun wieder zurück von unseren zweiten Reise nach Südafrika und ganz ehrlich: Ich könnte schon wieder zurück.

Die Reise führte uns diesmal an viele Orte, die wir bereits im letzten Jahr besucht hatten und solche die auch für uns neu waren, oder durch die wir beim letzten Mal viel zu schnell hindurch gerauscht waren. Unser Ziel war, die Reise noch mehr zu genießen und das Land noch intensiver wahrzunehmen. Ob uns das gelungen ist, lest ihr in diesem  mehrteiligen Reisebericht. Wir werden darin wie immer erzählen was wir an den einzelnen Tagen erlebt haben, wo und wie wir gewohnt haben, welche Sehenswürdigkeiten man sich anschauen sollte und welche man links liegen lassen kann, wo man gut essen kann und welche Fotospots man nicht auslassen sollte. Wir werden versuchen hier mindestens alle zwei Tage etwas zu schreiben und freuen uns natürlich auf eure Kommentare.

Es wird diesmal zusätzlich einige Beiträge geben, die auch, aber nicht nur für „Südafrika-Anfänger“ gedacht sind und in denen es z.B. um Fragen geht wie

Und natürlich all das, was euch sonst noch so an Fragen unter den Nägeln brennt. Schreibt sie uns einfach in die Kommentare. Am Ende wird es wie immer auch noch eine Zusammenfassung der ganzen Reise geben.

Starten wollen wir heute aber mit der Ankunft in Kapstadt und was wir dort am ersten Tag erlebt haben.

Tag 1, 23.01.2017

Wir hatten die gleichen Flüge wie im letzten gebucht, allerdings nicht weil es mit British Airways in der Economy Class, in den mittlerweile sehr in die Jahre gekommenen Boeing 747-400 besonders komfortabel ist, sondern weil der Preis und die Reisezeit ganz ok sind. Ab London fliegt die BA zwei Mal täglich ans Kap, um 18:05 Uhr und um 21:35 Uhr.
Wir haben wieder Letzteren genommen, da wir dann am Abreisetag nicht so früh los müssen und dann am nächsten Tag um 11:15 Uhr in Kapstadt ankommen. Das ist ganz angenehm, weil wir uns so die morgendliche Rush Hour in Kapstadt ersparen und wenn wir dann gegen 13:00 Uhr im Guesthouse ankommen, das Zimmer bereits fertig ist.

Wer jetzt ob des oben beschriebenen Reisegefährts unbegründeterweise Angst bekommen hat, dem sei gesagt, dass die BA natürlich auch modernere und viel bequemere Flugzeuge nach Südafrika einsetzt und ich meine da den Airbus A380. Das allerdings nur auf der Strecke London – Johannesburg. Man muss dann also ab Deutschland zweimal umsteigen, in Johannesburg sein Gepäck bis Kapstadt neu einchecken und ist ca. 4 Stunden länger (rund 20 Stunden bei guten Anschlüssen) unterwegs. Der Ticketpreis ist um etwa 200 Euro teurer, wenn man den Flug direkt bei BA bucht. Es gibt aber natürlich auch noch andere Airlines die ans Kap fliegen.

British Airways Boeing 747-400
British Airways Boeing 747-400

Angekommen in Mother City Cape Town

Am Flughafen angekommen, ging es für uns erstmal durch die Grenzkontrolle. Hier war gerade besonders viel los, denn neben unserer, ist auch noch eine große Maschine von Emirates gelandet. So mussten mal eben eben 650 – 700 Leute auf einmal abgefertigt werde. Nach etwas über einer Stunde waren wir dann durch. Danach wurden wir noch mal vom Zoll angehalten. Der freundliche Mann durchsuchte aber nicht unser Gepäck, sondern plauderte nur etwas mit uns, und schrieb sich etwas aus unseren Pässen auf.

Geld und Telefonkarte holen

Dann ging es aber zügig weiter. Zuerst Geld abheben am Automaten. Wir empfehlen dafür die VisaCard der DKB und die Automaten der ABSA Bank. Das geht schnell und die Automaten sprechen deutsch, was ich in Geldangelegenheiten immer wichtig finde. Wir zogen jeder 2.000 Rand, was für die ersten Tage erstmal reichen sollte.

Mit dem Geld in der Tasche holten wir uns dann eine südafrikanische Sim Karte bei Vodacom. Über das Thema haben wir hier noch einen extra Beitrag geschrieben. Nur so viel: es ist unkompliziert, günstig und geht sehr schnell!
Zuallerletzt holten wir uns dann noch unseren Mietwagen bei Hertz ab, mit denen wir schon das letzte mal gut gefahren sind. Diesmal durften wir sogar in einen Toyota Corolla einsteigen und nicht in den bei uns eher unbekannten Toyota Etios.

Damit ging es dann zum Dream House Guest House, in dem wir schon letztes Jahr die erste beiden Nächte verbracht hatten. Wir hatten uns diesmal für ein anderes Zimmer entscheiden müssen, da trotz früher Buchung von zuhause aus bereits die meisten Zimmer vergeben waren. Die Suite welche wir diesmal hatten war auch schön, konnte mit der Yellow Suite vom letzten Mal aber nicht mithalten.

Llandudno Beach Cape Town
Llandudno Beach Cape Town
Llandudno Beach Cape Town
Llandudno Beach Cape Town

Vor dem Abendessen machten wir noch einen kurzen Abstecher nach Llandudno Beach, einem tollen Bade- und Surfstrand ganz in der Nähe von Hout Bay. Hier haben wir auch unsere Drohne fliegen lassen, allerdings nicht lange, da es sehr windig war. Der erste Flug über Wasser und der dritte Flug überhaupt, da hat man schon etwas Herzbubbern nach der Landung.

Zum Abendessen verschlug es uns witzigerweise zum gleichen Restaurant, in dem wir auch letztes Jahr an unserem ersten Tag in Kapstadt gegessen hatten, dem Pakalolo in der Main Road.

Adressen

Dream House Guesthouse
53 Mount Rhodes Drive
7806 Hout Bay
Südafrika
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Restaurant Pakalolo Hout Bay
10 Main Road
7806 Hout Bay
Südafrika

2 Komentare zu “Wieder da in Mother City Cape Town”

  1. Der vorletzte Satz ist nichts für Menschen mit Flugangst: „Der erste Flug über Wasser und der dritte Flug überhaupt, da hat man schon etwas Herzbubbern nach der Landung.“ ;-)))

    Ein schöner Einsteig, bin gespannt auf mehr!

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