New York City, Empire State Building vom Rockefeller Center fotografiert

Eigentlich hatten wir zuerst gar keinen Roadtrip geplant, sondern wollten nur eine Woche New York besuchen. Wie wir aber nunmal so sind, dachten wir uns, das es schade wäre, wenn wir wegen der langen Anreise „nur“ eine Woche blieben und so könnten wir das doch auch drei Wochen ausdehnen. Drei Wochen New York wären dann doch wieder zu viel, also schauen wir doch mal was es sonst noch so „in der Nähe“ gibt. Daraus entstand dann die doch etwas längere Tour von New York nach Key West.

Wir waren Beide schon mehrmals in den USA gewesen, aber immer die klassische Route an der Westküste mit dem Wohnmobil. Mit der Ostküste hatten wir keine Erfahrung und beim ersten Gespräch mit unserer Reiseagentur sagte man uns schon, dass es wohl eher auf eine Mietwagen-Rundreise hinausläuft, da die Strecke keine klassische Wohnmobil-Route ist und es von daher auch nur wenige Campingplätze gibt.

Südstaatenflair in Savannah
Südstaatenflair in Savannah

Die Reisezeit

Wir wollten diesmal vor den Ferien fahren, da es ansonsten in Florida doch etwas volle werden könnte. Der Mai ist dafür eine gute Reisezeit, weil es noch nicht zu warm ist und alles schon wunderbar grün ist, insbesondere in New York im Central Park, in dem alles blühte.

Der Mietwagen

Aus dem geplanten Toyota Corolla wurde gegen etwas Aufpreis ein geräumiger, riesiger Lincoln MKS, mit dem wir die rund 3.200 KM sehr bequem gereist sind.

Unser bordeauxroter Lincoln MKS
Unser bordeauxroter Lincoln MKS
Naples, Florida
Naples, Florida

Anders als andere Roadtrips

Diese Reise war etwas anders als unsere anderen Reisen, weil wir sie zum einen mit einem Mietwagen gemacht haben und immer vorgebuchte Hotels (die nicht immer gut waren) hatten. Zum Anderen aber auch, weil sie für mich im Krankenhaus auf den Florida Keys endete und wir deshalb drei Tage später erst die Heimreise antreten konnten.

Ein paar Zahlen zur Reise

Insgesamt sind wir rund 3.200 Km gefahren und konnten darüber 18 Beiträge mit zusammen 203 Fotos schreiben.

Unsere Route im Detail

Tag 1 07.05.2011 Das erste Mal New York City
Tag 2 08.05.2011 9 Stunden Fußmarsch durch New York City
Tag 3 09.05.2011 Central Park, die grüne Lunge New Yorks
Tag 4 10.05.2011 Über Philadelphia nach Washington D.C.
Tag 5 11.05.2011 Mit der U-Bahn zum Pentagon
Tag 6 12.05.2011 Wer kennt eigentlich Raleigh?
Tag 7 13.05.2011 Charleston – Ein Juwel der Südstaaten
Tag 8 14.05.2011 Stadtbummel durchs historische Charleston SC
Tag 9 15.05.2011 Savannah und viel spanisches Moos
Tag 10 16.05.2011 Nicht so spannend: St. Augustine in Florida
Tag 11 17.05.2011 Ausflug nach Daytona
Tag 12 18.05.2011 Lovebugs in Cocoa Beach
Tag 13 19.05.2011 Besuch im Kennedy Space Center
Tag 14 20.05.2011 Meritt Island National Wildlife Refuge und wenig Orlando
Tag 15 21.05.2011 Geheimtipp an der Ostküste: Naples Beach
Tag 16 22.05.2011 Durch die Everglades auf die Florida Keys
Tag 17 23.05.2011 Südsee-Flair auf Key West
Tag 18-22 24.05.2011 – 29.05.2011 Fünf Tage Krankenhaus auf den Florida Keys

5 Komentare zu “Roadtrip USA Ostküste – Von New York nach Key West”

  1. Hallo Ihr Beiden,
    schön, Eure Reiseberichte von der Ostküste zu lesen. Es stimmt nicht, dass man an der Ostküste keine Campingplätze findet. Wir haben unsere eineinhalbjährige USA-Caming-Rundreise im Osten von Süd nach Nord begonnen. Allerdings ist es gerade in der Ferienzeit nicht ganz einfach, immer einen Platz zu bekommen. Gegenüber dem Rest des Landes ist die Ostküste sehr dicht bevölkert, was manchmal etwas stressig sein kann. Bis auf ein oder zwei Abweisungen sind wir jedoch immer untergekommen.
    Das spanische Moos hat auch uns beeindruckt. Es drückt dem Südosten seinen eigenen Stempel auf. Irgendwie hat jedoch jede Region auch im Osten seinen Reiz. Es war jedenfalls schön, das alles einmal gesehen zu haben.

    1. Schön das dir unser Reisebericht gefällt. Anfangs hatten wir tatsächlich auch vor, mit dem Wohnmobil zu fahren, weils einfach angenehmer ist, als ständig aus dem Koffer zu leben, aber unsere Reiseagentur hatte uns davon abgeraten. Klar haben wir auch auf unserer Strecke Campingplätze gesehen, aber so dicht gesät wie an der Westküste waren sie tatsächlich nicht. Auch die Wohnmobil-Dichte ist wesentlich geringer als auf der anderen Seite der USA. Es war schon sehr auffällig, das wir so wenige Camper auf der Straße gesehen haben.

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