Unsere Maschine, fast fertig für den Abflug

Unseren letzten Tag in Vancouver und in Kanada starteten wir heute morgen mit einem guten Frühstück bei „De Dutch“ direkt im Hafen von Vancouver (Canada Place).

Gunnar suchte sich Rührei, Hash Browns (Bratkartoffeln) und Speck, sowie Toast aus, meinereiner das Gleiche, nur statt der gerührten nahm ich poshierte Eier. Dazu gab es eine Kanne frisch gepressten O-Saft und für jeden einen Café Latte. Wir saßen draußen und hatten die startenden und landenden Wasserflugzeuge genau im Blick. Mit dem Frühstück konnten wir uns Zeit lassen, denn unser Flug ging erst um 15:50 Uhr (nicht mit dem Wasserflugzeug). Wie das aber in den USA und Canada so üblich ist, wenn man nichts mehr bestellt, kommt auch gleich die Rechnung.

Im Hotel hatten wir bereits ausgecheckt, unsere Koffer waren aber noch sicher im Gepäckraum verstaut und wir hatten noch ca. eine Stunde Zeit, denn erst um 12:00 Uhr wollten wir uns langsam in Richtung Flughafen bewegen. So machten wir es uns in der Lobby des Hotels bequem und kaum dass wir saßen und ich mein iPad in der Hand hatte, meldete sich die Familie aus Deutschland per Facetime. Unsere Wartezeit verkürzte sich so auf angenehme Weise und nach dem Anruf machten wir uns dann auf den Weg.

Der Flughafen von Vancouver ist nur ca. 16 Km von Downtown entfernt, so dass wir uns entschlossen hatten, nein, nicht zu Fuß zu gehen, aber das Taxi zu sparen und mit dem Skytrain zu fahren. Von unserem Hotel aus waren es knappe 10 Minuten zu Fuß zum Bahnhof Waterfront Station und von da aus mit dem Zug 26 Minuten zum Vancouver International Airport.

Der Check-In war für uns noch nicht geöffnet als wir ankamen aber nach einer halben Stunde Wartezeit ließ man uns unser Gepäck aufgeben, unsere Boardkarten hatten wir bereits am Tag vorher beim Online Check-In auf unser Smartphone bekommen. Um unsere letzten kanadischen Dollars noch los zu werden holten wir uns noch eine Kleinigkeit bei Starbucks und überbrückten so auch noch mal einen Teil der Wartezeit.

Kurz nach dem Start Blick auf  Vancouver
Kurz nach dem Start Blick auf Vancouver
Hoch über Kanada
Hoch über Kanada

Der Rückflug

Unsere Maschine war pünktlich und es war wieder ein A330-200. Wir flogen Economy und das Schöne an der Maschine ist (wenn man zu zweit reist), dass die Sitze je Reihe 2/4/2 angeordnet sind. Man ist also zumindest an den Außenseiten für sich. Was wir aber überhaupt nicht verstanden haben ist, warum sich an den Fensterplätzen jeder Reihe (!) unter dem Sitz je ein Metallkasten befindet, der den eh schon recht engen Fußraum noch mal um die Hälfte verkleinert. Den gleichen Kasten gab es auch immer unter einem Sitz in den 4er Gruppen. Keine Ahnung ob das bei dem Airbus A330 so ist ist, oder irgend eine „Sonderausstattung“ von KLM, auf jeden Fall macht es einen 10 Stunden-Flug nicht wirklich bequem.

Wozu dieser Kasten an jedem Fensterplatz?
Wozu dieser Kasten an jedem Fensterplatz?

Der Service an Bord war freundlich und mehr als ausreichend, das Essen war lecker. Wir flogen in die Nacht und als die Kabinenbeleuchtung runtergefahren wurde, versuchten wir beide etwas zu schlafen. Leider gelingt uns das meistens nicht und es bleibt bei einem leichten dösen, aber besser als gar nichts. Eine Stunde vor der Landung in Amsterdam gab es Frühstück und so gestärkt hielten wir auch noch die ca. 3 stündige Wartezeit in Amsterdam aus. Die war eigentlich das Anstrengendste an der ganzen Rückreise. Der Flug nach Hamburg war dann aber nur noch ein kleiner Hopser und wir waren froh dort von unserer Familie abgeholt zu werden.

Alles aufgegessen!
Alles aufgegessen!

Es war ein aufregender Urlaub auf dem wir sehr viel Schönes gesehen und erlebt haben, der aber leider ein nicht so tolles Ende nahm. Und wie das immer so ist, erinnert man sich zuerst leider immer erst an das, was nicht so toll gelaufen ist.

Es gibt noch eine Zusammenfassung zu unserem Kanada Roadtrip, und später den von euch gewünschten Beitrag zu unserem Wohnmobil und wir werden bestimmt auch noch berichten, wie es mit den Versicherungen gelaufen ist. Die Geschichte ist also noch nicht ganz zu Ende.

4 Kommentare bei “Kanada Roadtrip – Abreisetag”

  1. Ein schöner letzter Tag, finde ich! Bin gespannt auf die Zusammenfassung und weitere Fotos! Die Metallkästen unter den Sitzen beinhalten übrigens die Elektronik der Inflight-Entertainment-Systeme; oftmals versorgt ein Kasten gleich zwei Sitzreihen, bei euch offenbar nicht…

  2. Hallo ihr Beiden,
    ich hab gestern und heute euren Reisebericht Kanada Roadtrip gelesen.
    Gut geschrieben, schöne Fotos, tolle Erlebnisse, bis auf den Einbruch.
    Ich beneide Euch. Bin schon zu alt dafür, aber dankbar dies lesen zu können.
    (Macht ja auch Arbeit !)
    Deshalb vielen Dank, bleibt Gesund.
    Jetzt werde ich die anderen Reiseberichte lesen.
    Alles Gute
    Achim

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