Klippschliefer

Da das Wetter gestern etwas regnerisch war, haben wir die Pläne, die wir am gestrigen Tag hatten, einfach auf heute verschoben. Das ist der Vorteil, wenn man nicht nur eine Nacht an einem Ort ist.

Tag 6, 28.01.2017

Nachdem wir aus dem Rocklands B&B ausgecheckt hatten, fuhren wir zuerst zum Cape of Good Hope und dann zum Cape Point, wo die beiden Leuchttürme des Kaps stehen. Der Neue ganz oben, der Historische ganz vorne und viel weiter unten auf dem Felsen des Kaps. Da wir letztes Jahr schon oben auf dem neuen Turm waren, sind wir diesmal den kleine Wanderweg zum historischen Leuchtturm gegangen. Dieser lohnt sich wegen des tollen Ausblicks total und es ist dort nicht so überfüllt. Außerdem kommt man fast ganz an die Spitze des Kaps, also fast 😉

Wer am Cape Point ist, muss unbedingt auch den Dias Beach besuchen. Dieser Strand ist wirklich ein Traum. Wir kennen ihn ebenfalls schon vom letzten Besuch, aber es war wieder mal toll. Der Strand ist fast leer, weil viele Touristen mit einer gebuchten (Bus-)Tour hierher kommen und nach dem Aufstieg zum neuen Leuchtturm und einer Erfrischung im Restaurant keine Zeit mehr für andere Dinge haben. Der Strand ist über eine laaaange Treppe zu erreichen. Nehmt unbedingt etwas zu trinken mit, denn Schatten ist da unten sehr spärlich gesät. Wir haben uns am Strand viel Zeit zum Fotografieren und Chillen genommen. Über den Weg, der zu der Treppe zum Dias Beach führt, gelangt man auch zu Fuß zum Cape of Good Hope, mit dem Auto gehts aber auch.

Nach dem Nationalpark-Besuch fuhren wir weiter zu unsere nächsten Guest House, dem Bucaco Sud in Betty’s Bay. Das Haus, die Betreiber und die zur Zeit anwesenden Gäste waren very britisch. Wir passten da irgendwie gar nicht so richtig rein. Das Zimmer war klein, aber gemütlich.

Schwierig wurde es in Betty’s Bay ein Restaurant zu bekommen, wo wir zu Abend essen konnten. Das, welches uns empfohlen wurde, hatte seit ein paar Tagen keinen Strom, weil ein Bagger die Leitung gekappt hatte. Wir gingen dann an eines, das wir an der Hauptstraße gesehen hatten. Aber genauso ausgestorben wie der Ort auf uns wirkte, war es auch in dem Restaurant. Wir waren Anfangs die einzigen Gäste in dem großen Restaurant. Das hat natürlich auch einen Vorteil, wir wurden sofort bedient. Auf die Frage an die Besitzerin, warum denn hier im Ort in der Hauptsaison so wenig los sei und auch die Guest Houses nicht belegt aussahen, sah sie uns sehr verwundert an und meinte das im Ort alle gerade „very busy“ seien…
Ok, dann täuschte wohl unser Eindruck – „very busy“ wurde bei uns ab jetzt aber zum geflügelten Wort, wenn wir in eine Gegend kamen, wo nicht so viel los war.

Sonnenuntergang in Betty's Bay
Sonnenuntergang in Betty’s Bay

Am Abend, nach dem Essen, fuhren wir noch runter zur Pinguin Kolonie am Stony Point und konnten eine echt schöne Abendstimmung einfangen, wie man auf dem Panorama sehen kann. Am Stony Point kommt man zum Teil sehr viel dichter an die kleinen Pinguine ran als in Simon’s Town. Viel mehr, außer vielleicht noch den großen Strand zu besuchen, kann man in Betty’s Bay unserer Meinung aber auch nicht machen, belehrt uns aber gern eines Besseren.

Adressen

Bucaco Sud Guest House
2609 Clarence Drive
7141 Betty’s Bay
Südafrika

Ein Kommentar zu “Betty’s Bay – Very busy”

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