Sydney New Years Eve 2012/2013

Es gibt ein Spektakel, das darf man in Sydney nicht verpassen, wenn man Silvester dort verbringt: das Feuerwerk.

Auf etlichen Plätzen rund um den Hafen kann man das berühmte Feuerwerk live miterleben. Viele davon sind mittlerweile kostenpflichtig. Für unseren Platz am Breadleys Head mussten wir zum Beispiel 50 AUS pro Person bezahlen, vor 3 Jahren kostete es dort noch nichts.

Seit unserem letzten Besuch Sydneys zu Silvester wussten wir bereits, dass frühes Kommen die besten Plätze beim Feuerwerk sichert. So fuhren wir also bereits Mittags los Richtung Torronga Zoo, um pünktlich zum Beginn des Einlasses um 13 Uhr dort zu sein. Wir waren mit Jana und Oliver verabredet, die wollten aber erst später hinzu stoßen, da sie ja den kleinen Josh dabei hatten und es für ihn zu anstrengend ist, den ganzen Tag dort zu verbringen. Schnell fanden wir auch einen einigermaßen schattigen Platz mit einem großartigen Blick auf den Hafen mit Skyline, Brücke und Oper. Und das Gute daran, wir hatten dort sogar eine der seltenen Bänke erwischt.
Dort machten wir uns auch gleich breit. Die meisten Leute zieht es zuerst ganz ans Ende von Breadleys Head ans Amphi-Theater, wo zwar viel Platz ist, wo es später aber auch sehr voll und laut wird. Außerdem ist der Blick von dort aus nicht ganz so ideal. Da hatten wir den besseren Platz, um den uns viele der nachfolgenden Besucher beneideten. Wir wussten aber, dass es bei uns auch noch voller werden würde, was dann auch im Laufe des Nachmittags eintraf. Am frühen Abend stießen dann unsere Freunde zu uns und so hatten wir auch mal die Chance unseren Platz kurzfristig zu verlassen, um uns mal zu zweit die Beine zu vertreten, oder zur Toilette zu gehen.

Um 21 Uhr gab es dann erste Feuerwerk für die Kinder was auch schon toll war, richtig bombastisch wurde es dann aber um Mitternacht, aber leider viel zu kurz. Die Bilder können natürlich nicht annähernd wiedergeben wie die Stimmung Silvester dort ist und was für ein Erlebnis es ist, beim wohl berühmtesten Feuerwerk der Welt dabei zu sein.

Wenn man so lange auf den Beinen ist und eigentlich nur wartet, dann will man hinterher natürlich schnell nach Hause, wenn das aber 5.000 Leute gleichzeitig tun (nur am Breadleys Head, ins ganz Sydney Hunderttausende), wird das zu einem sehr zähen Unterfangen. Oliver und Jana ersparten uns die Wartezeit in der stetig anwachsenden Schlange bei den Bussen und brachten uns mit dem Auto zu einer Schnellbus-Haltestelle. Gleich als wir dort um die Ecke bogen, kam auch schon unser Bus, der uns in die City brachte. Von dort aus hätten wir zwar einen Anschluss-Bus nehmen können, wir gingen das letzte Stück zum Hotel aber zu Fuß und kamen dort gegen 3 Uhr Nachts an. Nach einer schnellen Dusche ging es dann um halb 4 ins Bett, wo uns eine kurze Nacht erwartete, denn am nächsten Tag geht es weiter nach Adelaide, wo dann unsere Wohnmobil-Tour beginnt.

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