Zu den Ellenborogh Falls

Die Nächte auf den Campingplätzen sind eigentlich immer relativ früh zuende, da wir, kaputt von der Fahrt oder den Wanderungen die wir machen (oder von beidem), meist schon gegen 22:00 Uhr schlafen gehen und dann aber auch früh aufwachen. In Queensland gegen 6:00, in New South Wales gegen 7:00, weil die Sonne so früh aufgeht und weil die Vögel einen meist schon wesentlich früher wecken.

Mal sind es Krähen, oder Papageien, heute waren es Kookaburras die mit ihrem affenähnlichem Gelächter dafür sorgten, das wir den Sonnenaufgang auch mitbekamen. Das soll sich aber nicht negativ anhören. Die Vogelwelt in Australien ist sehr vielfältig und ganz anders als in Deutschland, ja auch lauter, aber wir mögen das. Wer sich davon mal einen kleinen Eindruck verschaffen möchte, kann das auf der Seite birdsinbackyards.net machen. Hier nur zwei unserer Lieblingsvogelstimmen: der Kookaburra und der Australian Magpie.

Vom Sonnenaufgang war an diesem Morgen aber nicht viel zu sehen, denn wir hatten heute unseren ersten richtigen Regentag. Aus diesem Grund haben wir auch im Wohnmobil gefrühstückt. Danach ging unsere Fahrt weiter in Richtung Süden. Unser Ziel waren die Ellenborogh Falls, gleich hinter Elands.

Es ist übrigens egal von welcher Seite man die Stadt Elands anfährt, man muss immer mehrere Kilometer unbefestigte Straße durch den Regenwald auf den Berg hinauf fahren. Der Hinweg ist dabei etwas spannender weil steiler und mit dichterem Wald, die Straße ist aber auch etwas rauher. Angenehmer zu fahren ist der Weg über Wingham. Als wir ankamen hatte sich auch der Regen gelegt, zumindest hier oben, denn die Wolken hingen recht tief, quasi unter uns. Den 160 Meter hohen Wasserfall kann man aus mehreren Perspektiven bestaunen. Von oben, von der Seite und von unten. 641 Stufen führen hinab, allerdings auch wieder hinauf, was schon etwas anstrengend sein kann. Der Abstieg lohnt aber auf jeden Fall und schon allein wegen der langen Anfahrt sollte man sich den Spaß gönnen.

Unser weiterer Weg führte uns wieder an die Küste nach Forster. Morgen gehts weiter nach Sydney, wo unsere Wohnmobil-Tour endet.

Route:
Emerald Beach – Coffs Harbour – Kempsey – Port Macquarie – Elands (Ellenborogh Falls) – Wingham – Taree – Forster

Unser Campingplatz
Forster: Lanis Holiday Island, 45,00 AU$, powered

Ein Kommentar zu “Australien Roadtrip – Durch den Regenwald nach Foster”

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