Botanischer Garten Adelaide

Diese Tagesetappe ist mit rund 80 Km zwar nur kurz, aber wir hatten vorher ja noch einiges zu erledigen.

In den Tag starteten wir mit dem zuvor gekauften Frühstück im Hotelzimmer. Danach gab es noch einen frisch gepressten Orangensaft aufs Haus, bevor wir auscheckten. Dass das Playford ein 5 Sterne Haus ist merkten wir daran, dass wir ein Taxi zum Wohnmobil-Vermieter bestellten, aber eine der hauseigenen Limousinen vorfuhr. So wurden wir bei Britz also in einer AMG S-Klasse vorgefahren und das zum normalen Taxi-Tarif von 25 Dollar.

Die Übernahme unseres kleinen Campervans war problemlos und ging schnell und so konnten wir gleich zum nächsten Woolworth-Supermarkt fahren und für die ersten Tage das Nötigste an Lebensmitteln, sowie Putzmittel kaufen, den die Grundreinigung müssen anscheinend immer die Nachmieter übernehmen (zumindest sahen unsere Wohnmobile bisher immer so aus, oder wir sind einfach nur zu pingelig). Da wir es am Vortag nicht mehr geschafft hatten, den botanischen Garten von Adelaide zu besuchen, holten wir das heute nach, was eine gute Entscheidung war, denn er ist wirklich sehenswert.

Danach ging es nach Magill wo bei Penfolds auf dem Weingut Magill Estate der berühmte und sehr teure Grange angebaut wird. Eine Führung ersparten wir uns aber, nahmen noch etwas Fallobst (eine Zitrone!) mit und fuhren weiter ins Barossa Valley, dem großen Weinanbaugebiet von Südaustralien. Beim kleinen Weingut Whisler legten wir noch einen kurzen Stopp ein. Auch hier widerstanden wir einem Tasting, denn bei den heißen Temperaturen Weine probieren ist nun wirklich nur was für Hartgesottene. Gunnar streichelte dafür lieber die hauseigenen Kängurus.

Da es schon 16 Uhr war und wir noch den Wagen sauber machen und auch unsere ganzen Klamotten im Toyota High-Top Camper unterbringen mussten, wurde es langsam Zeit für uns, einen Campingplatz in der Nähe zu finden. Mit dem Navi war das alles kein Problem. Nachdem dann alles geputzt und unser Klamotten verstaut waren, kochte ich uns ein paar Nudeln und dann wurde es auch schon dunkel. Mit lange draußen sitzen war es heute leider nichts, denn die Mücken waren gnadenlos und wir hatten noch kein Abwehrmittel besorgt. Also machten wir das Bett und es uns drinnen gemütlich.

Unser Campingplatz
Nuriopta: Barossavalley Tourist Park, 26 AU$, powered

2 Komentare zu “Australien Roadtrip – Das Barossa Valley”

  1. Wenn man so die wie immer perfekten Bilder anschaut, wird man schon ein wenig “neidisch” 😉
    Ich freu mich ,dass es Euch anscheinend wieder total gut gefallen hat und bin voller vorfreude Euch endlich mal wieder zu sehen (hoffentlich bald).

    ps. ich will auch Kängurus kraulen^^

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