Der Leuchtturm in Kampen

Zwar ist der Sommer eine unser liebsten Jahreszeiten, aber auch der Herbst kann schöne Seiten haben. Von den schönen Seiten zeigte er am letzten Wochenende, an dem wir mit den Sörnies unseren Sylt-Tripp machten, allerdings nichts. Was aber so’n richtiger Fischkopp ist, den stört auch ein grauer Himmel und eine starke Brise am Strand nicht, man muss sich halt nur richtig anziehen.

Und so ging es dann am letzten Freitag gegen 8:00 Uhr los in Richtung Niebüll, dort auf den Autoreisezug (Sylt Shuttle), rauf, über den Hindenburgdamm auf die Insel rüber und in Westerland wieder runter vom Zug. Alles ganz unproblematisch. In Westerland angekommen, hatten wir aber erstmal etwas Kaffeedurst und einen kleinen Hunger. Nachdem beides gestillt war ging es an den Strand und danach noch ein wenig shoppen in Westerland.

Westerland ist nicht wirklich schön, halt so ein typischer Badeort der 1970er Jahre: sehr viel Beton. Deshalb machten wir uns dann auch schnell auf in unser Hotel, um das Gepäck los zu werden. Wir hatten für uns vier ein Apartment im Dorfhotel Rantum gebucht. Nach dem Einchecken und Zimmer aussuchen ging es nach Kampen ans rote Kliff. Und so stellt man sich dann Sylt auch wirklich vor: Hier und da ein kleines Dorf mit reetgedeckten Häusern dazwischen weite Dünenlandschaft und immer die Möglichkeit anzuhalten, um an einen der weiten Strände zu gelangen.

Das Taten wir dann auch an beiden Tagen. Der Zweite war noch etwas grauer und stürmischer, aber das hinderte uns nicht daran einen langen Spaziergang am Strand von List, der sich wegen seiner Form Ellenbogen nennt, zu machen.

Aber natürlich waren wir nicht nur draußen, sondern haben auch gut gegessen. Am ersten Abend gingen wir in Rantum ins Hus in Lee, am zweiten in Möllers Anker in Kampen. In beiden Restaurants haben wir hervorragend gegessen und wurden sehr freundlich bedient.

Zum Kaffeetrinken (aber bestimmt auch zum Abendessen) können wir die Kupferkanne in Kampen empfehlen. Gefrühstückt haben wir beide Male in Westerland, hier hat man auch in der Nebensaison immer noch reichlich Auswahl. Wir waren im Café Wien und am anderen Morgen im Café Orth.

Der Sonntag, unser Rückreisetag begrüßte uns mit Regen und es war noch etwas grauer als die Tage zuvor. Wir beschlossen gleich nach dem Frühstück nach Hause zu fahren, den wenn uns auch Wind nichts ausmacht, bei Regen am Strand oder in den Dünen zu laufen macht keinen Spaß. So kehrten wir lieber, wieder auf dem Festland angekommen, bei Husum in Witzwort noch im Roten Haubarg auf Kaffee und Kuchen ein.

Alle Fotos sind unbearbeitet und wurden mit der Canon EOS 60D und dem Canon EF 50mm 1:1.8 II Objektiv aufgenommen.

Ein Kommentar zu “Auf nach Sylt – Nordfriesland Tour im Herbst”

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